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TÄTIGKEITSBERICHT FÜR DAS JAHR 2007

Eine Gedenkminute an unsere verstorbenen Kameraden. Besonders an jene, welche uns im vergangenen Jahr verlassen haben: Grossrubatscher Theodor de Nicolo und Luis Insam da Pedracia.

Auch heuer hatten wir ein arbeitsreiches Jahr. 32 Übungen wurden abgehalten und zu 58 Einsätzen ausgerückt, aber nicht nur. Es ist der eigentliche Hauptteil der Feuerwehr, ja eigentlich der, welcher von Außenstehenden  recht gut verfolgt werden kann. Was läuft aber so Tag für  Tag ab. Es war ein Jahr mit regen Personalbewegungen. Als Probewehrmänner wurden im Frühjahr Andreolla Manuel, Insam Rudi und Paur Simon, im Sommer  Moroder Martin und im Herbst Solderer Martin aufgenommen. Andreolla Manuel hat bereits im Herbst die Wehr wieder verlassen und auch  Caterisano Simone ist nach  5 Jahren ausgetreten. Beiden geht  ein Dank für Ihr mitwirken. Als Chaufferanwärter wurde Windegger Georg aufgenommen.
Ein Sportnachmittag, die Wandertrophäe der Wehren des Abschnittes 6 wurde auf den Sportplatz in form eines Hindernislaufes organisiert. Dabei belegte man den hervorragenden 2. Platz. Nicht so gut lief es bei einem Eishockeyspiel gegen der FF Wolkenstein mit einer knappen Niederlage von 9:10. Zum Ausflug fuhr man nach Laas mit Besuch einer Marmorbildhauerei, der Berufsschule und des Abbruches welcher nur von der Ferne betrachtet werden konnte. 
Anlässlich der 100 Jährigen feiern, Marktgemeinde St. Ulrich nahm man am Historischen Umzug am 8. Juli teil wo unsere Ehernmitglieder mitgewirkten und ein schönes Bild abgegeben haben.
Zu Besuch kamen auch wie bereits in den vergangen Jahren einige Gruppen des Kindergartens und Sommerkindergartens sowie die Jugendgruppe des WK – Gröden .
Es wurde auch wieder eine Maiandacht gestaltet, die Feuerlöscherkontrolle angeboten und der Sonntagsdienst verrichtet. An der LFS wurden sechs Atemschutzgeräte Revisioniert und mit TLK, RW und ELW musste man zur Hauptuntersuchung  „collaudo“ nach Bozen fahren. Einen ca. 6 – Wöchigen  Ausfall der Wärmebildkamera hatte man als man diese zur  Reparatur nach England schicken musste. Der Kalender wurde zur Neugestaltung in Auftrag gegeben, eine Mappe für Brandschutzdienst - Vordrucke wurde angelegt, ein Rauchverbot für einige Räumlichkeiten erlassen und mit einigen Ehrenmitgliedern zum Tag der offen Tür zur LFS gefahren. Mit dem eintragen der Einsatzberichte in das vom LFV angebotene Programm wurde auch begonnen.
Eine plötzliche Hausnummernänderung  von Nr. 12 auf Nr. 14 trat ein. Es war aber nicht von langer Dauer denn es stellte sich heraus dass es sich um einen Tippfehler handelte.
Aber, gerade noch in letzter Minute konnte man die bereits eingezeichnete Bushaltestelle auf dem kleinen Parkplatz vor dem Gerätehaus verhindern. Ein bereits fester Bestandteil, oder besser ein Klassiker, ist das Törggelen, welches immer sehr gut besucht im zwei Jahresrhythmus im Gerätehaus abgehalten wird und mit Bobby dem Äffchen und dem Malwettbewerb auch für Kinder besonders unterhaltsam  ist. An Hochzeiten sollt es auch nicht fehlen. Es luden Demetz Robin und Renate im Juni, Lazzaretti Thomas und Tanja im September und Comploi Martin und Michela im Oktober zu Ihren Feiern.
Zu verschiedensten  Diensten wie Erstkommunion, Firmung, Beleuchtung Seifenkisterennen, Umzüge, Bach aufräumen und dem wohl Personalaufwändigstem dem Word Cup wurde man ebenso gerufen. Es wurden insgesamt 15 Brandschutzdienste durchgeführt und man nahm an drei Beerdigungen teil.
Zum Jahresausklang wurde eine nette Weihnachtfeier im Gerätehaus bei gemütlichem Beisammensein gefeiert.
Zu den Investitionen gehört die Anschaffung von einem neuen Pumpenanhänger mit einem ges. Gew. von 750 Kg. um das Problem mit dem Führerscheinkategorie „E“ in den Griff zu bekommen da alle Wehrfrauen und Männer die nach dem 31.12.1993 eingetreten sind nicht mehr automatisch die Fahrerlaubnis für Anhänger über 750 Kg erhalten. Es würde doch beträchtliche Kosten mit sich bringen den Führerschein nur für die Feuerwehr zu erwerben. Dieser Anhänger wurde in Eigenregie umgebaut.
Der Funkraum wurde mit einem neuer Drucker-Scanner-Kopierer ergänzt. Für Ausbildungszwecke kommt ein DVD Player hinzu. 20 B Schläuche mussten angeschafft werden. Für die Technischen Einsätze wurde ein Wassersauger gekauft. Auch im der Bereich  Erste Hilfe wurde aufgerüstet. So kamen Halskrause und zwei Tragen eine davon ein „Spine Board“ dazu und sieben Fahrzeuge wurden mit kl. EH- Taschen nachgerüstet. Für die Einsatzleiter wurde ein „Feuerwehr Einsatzleiter Taschenbuch“ angekauft mit Auflage Funkraum und ELW.

Am 31. Dezember zählt man 51 aktive- und 16 Ehrenmitglieder.
Mit Jahresende  wurden  7564 Arbeitsstunden verrichtet mit einem Durchschnitt von 148,31 h/Wehrmann, entsprechend  18,54 Arbeitstagen (8h/Tag). Insgesamt wurden mit den Einsatzfahrzeugen  8304 Km hinterlegt.

Übungen

Ein wesentlicher Bestandteil der Feuerwehr sind die Übungen. Nur durch eine ausreichende Kenntnis der Feuerwertechnischen Ausrüstung kann auch diese zielgerecht eingesetzt werden. In regelmäßiger theoretischer und praktischer Schulung wird dies erlernt und nur dadurch kann ein reibungsloser Ablauf bei Einsätzen ermöglicht werden. Zu den verschiedenen Tätigkeiten zählen: Detail- und  Monatsübungen (Theorie und Praxis); Gemeinschaftsübungen mit der Nachbarwehren St. Jakob, Runggaditsch, St. Peter/Lajen sowie auf Talebene; zwei Lawinenübungen mit anderen Organisationen und eine Liftrettung auf Seceda.  Besonders interessant gestaltete sich die Evakuierungsübung des Hauses Locia. Da sich in dieser Einrichtung Menschen mit besonderen Bedürfnissen und zu verschiedenen Tageszeiten aufhalten. Zwei Proben wurden nur mit den Einsatzleitern, vom GKDT-STV bis zum KDT, abgehalten. Eine zum Thema Aufzüge mit einem Aufzugtechniker und Praxis an solchen und eine mit dem Thema  EH mit dem Schwerpunkt Immobilisierung besonders die HWS und Krankentragen mit Wehreigenen Geräten.    Insgesamt zählen  32 Übungen mit insgesamt 2.955 h zum Ausbildungsprogramm. Die durchschnittliche Dauer einer Übung betrug 2,87h mit einem durchschnitt von 36,21 Anwesenden/Übung. An der LFS wurden 10 Lehrgänge besucht.














Einsätze    

Zwischen technischer Hilfeleistung und Brandeinsatz, rückte man wie bereits erwähnt 58-mal aus. Zu Brandeinsätzen wurde man 10x mit Kleinbrand, 1x mit Mittelbrand und 3x mit Großbrand alarmiert. Bei den technischen Einsätzen rückte man 40-mal zu kleinen technischen und 3-mal zu mittleren technischen Hilfeleistungen aus. Es gab einen Fehlalarm. Zu den größeren Brandeisätzen zählen: die Unterstützung der FF Runggaditsch am 25. Juli beim Werkstattbrand in einem Holzverarbeitungsbetrieb in der Arnariastrasse bei dem der Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden konnte; Unterstützung der FF St. Christina beim Stadelbrand am 16. November und der Dachstuhlbrand am 21. Dezember  in der Cucastrasse. Wegen der minusgrade wurde die Fahrbahn zur Eisfläche und erschwierigte zusätzlich den Einsatz. Zu den kleineren gehören Rauchentwicklung in einem Aufzugmaschinenraum, Kaminbrand, überhitzter Bus Motor, Sägemehlbrand und zwei kleinere Waldbrände. Besonders auffallend war die sehr  - sehr schlechte Funkverbindung beim Waldbrandeinsatz am 17. August in Ausserraschötz. 



Bei den Technischen Einsätzen und mit Alarmstufe 5 wurde man zum Busunfall am 13.2. am Panider Sattel gerufen. Der Einsatz war auch mit einigen Alarmierungsproblemen verbunden. Dabei wurden der Rettungsdienst Seis und die FF Seis mit hydr. Rettungsgeräten primär zum Einsatz geschickt. Zur al. St. 5 gehören noch der Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der Tresvalstrasse auf der höhe von Bugon und der Motorradunfall auf der Strasse nach Klausen für den leider jede Hilfe zu spät kam.
Zu den so genannten  kleinen technischen Einsätze, 40 an der Zahl, fuhr man zu Türöffnungen mit Personen intern, Erstversorgung einer verletzen Person, Personenrettung im Aufzug, Personenrettung vom Dach, Personenrettung mit TLK,  Suchaktion, Katzen bergen, Ölspur binden, Aufräumarbeiten nach Verkehrsunfall, verlorenem Ladegut, PKW Bergungen, Bagger Bergung,  Entfernung von Wespennest, Gasgeruch und Kanalreinigung. Der wohl interessanteste war die Unterstützung der FF St. Peter/Lajen bei den Umladearbeiten von 12 t Fleisch eines umgekippten Kühl - Sattelschleppers auf der SS nach Klausen.  
Vorschau

Jänner: Bestellung der neuen Einsatzkleidung bei der Fa. Hautle
Frühjahr: Vorführung der Hydraulischen Rettungsgeräte Schere - Spreizer und Zylinder sowie der  pneumatischen Hebekissen durch die Fa. Edilgrappa
Mai: 4. Hl. Florian; 17. Feuerlöscherkontrolle; 23. Maiandacht

Juli: 5.- 6. Kirchtag „Segra“.

Der Kommandant(Fill Stefan)

 

















 

 


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